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162 außergerichtliche Gebührenfrage
27.01.2004
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
27.01.2004 Einer unserer Anwälte hat einen Pkw-Kaufvertrag rückabgewickelt und erreicht, dass der Mandant von 5.000 € noch 4.000 € (Abzug Nutzungsentgelt) erhält. Die RS-Versicherung des Mandanten will aber nun nur die Gebühren aus der Differenz von 1.000 € erstatten. Hat der RA eine Möglichkeit zu begründen, dass ihm die Gebühren aus einem Gegenstandswert von 4.000 € zustehen? Vielen Dank im Voraus.
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
01.02.2004
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
01.02.2004 Antwort auf:

Hi, es kommt wohl darauf an, was euer Anwalt und zu welchem Zeitpunkt für den mandanten getan hat. Für die Rechtsschutzversicherung ist maßgebend der Umfang des Rechtsschutzbedürfnisses. Wenn euer Anwalt also z.B. ein Aufforderungsschreiben an den Gegner zur Rückabwicklung, ist der Wert von 4000 EUR gerechtfertigt, da der Abzug der Nutzung von vornherein klar ist. Sollte die RS sich dennoch querstellen, dann solltet ihr ruhig eine Deckungsklage machen. Manchmal hilft schon das androhen, denn die müssen auch die Kosten dieser Klage tragen!
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
01.02.2004 Antwort auf:

Hi, es kommt wohl darauf an, was euer Anwalt und zu welchem Zeitpunkt für den mandanten getan hat. Für die Rechtsschutzversicherung ist maßgebend der Umfang des Rechtsschutzbedürfnisses. Wenn euer Anwalt also z.B. ein Aufforderungsschreiben an den Gegner zur Rückabwicklung, ist der Wert von 4000 EUR gerechtfertigt, da der Abzug der Nutzung von vornherein klar ist. Sollte die RS sich dennoch querstellen, dann solltet ihr ruhig eine Deckungsklage machen. Manchmal hilft schon das androhen, denn die müssen auch die Kosten dieser Klage tragen!
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
01.02.2004 sh. unter Gast!
sorry, hab´mich wohl etwas schwergetan beim Anmelden.;-)
163 jetzt aber: außergerichtliche Gebührenfrage
03.02.2004 Antwort auf: sh. unter Gast!
sorry, hab´mich wohl etwas schwergetan beim Anmelden.;-)



Hallo Ilka,

ich danke Dir. Mir ging es mit dem Anmelden genauso. ;-)
164 PISA- Die Revanche sucht Kandidaten
03.02.2004 PISA-Der Ländertest: Die Revanche mit Jörg Pilawa
Für diese Sendung suchen wir spontane aufgeschlossene Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen; momentan besonders Angestellte (Frauen und Männer) und Selbständige aus jeglichen Altergruppierungen und mit unterschiedlichen Schulabschlüssen. Einzige Voraussetzung: Interesse und Lust für sein Bundesland anzutreten.

Besonders Interessenten aus den Bundesländern Bremen, Brandenburg, Hamburg und Thüringen sind gefragt.

Die Sendung wird am 13. März in Köln gedreht. Wir kümmern uns selbstverständlich um die Details von Anreise und Übernachtung und übernehmen auch die Kosten.

Sie haben Interesse und Lust, ihr Bundesland zu vertreten?
Dann rufen Sie mich einfach unter 02204/9225-30 an oder schicken Sie mir ein Mail an anbl@karo-team.de!

Beste Grüsse aus Refrath (bei Köln),

Annika Blank
165 Gehaltserhöhung
03.02.2004 Hallo Ihr Lieben...

ich habe ein Problem und ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen :)

ich bin 24 Jahre alt und komme aus München..
nun ich bin seit 5 Jahren Rechtsanwaltsfachangestellte und arbeite seit 3 Jahren in derselben Kanzlei, und zwar für 3 Rechtsanwälte ich bekomme ein Bruttogehalt von 2100 EUR jetzt wollte ich Euch fragen wieviel Ihr denn bekommt? Ich möchte meine chefs nach einer Gehaltserhöhung von 300 EUR fragen, ich finde es angemessen zumal ich für drei Rechtsanwälte arbeite! Könnt ihr mir BITTE weiterhelfen

Lieben Gruß Dilara
165 Gehaltserhöhung
04.02.2004 Hallo Dilara,

also ich bin 26 Jahre, arbeite für 2 RAe und 2 StB und bekomme brutto € 2.160,00.

Grüße Conny
165 Gehaltserhöhung
04.02.2004 Ich bin Rechtsfachwirtin und Bürovorsteherin und kann mein Gehalt deshalb nicht vergleichen. Aber die Rechtsanwaltsfachangestellten bei uns im Büro (Mönchengladbach) bekommen weniger als 2.100,00 EUR brutto. Wir sind mit 6 Wirtschaftsprüfern/Steuerberatern und 1 Rechtsanwalt.
165 Gehaltserhöhung
04.02.2004
Mein Bruttogehalt beträgt monatlich 2.263,00 Euro.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, daß ich 21 Jahre alt bin und außerhalb von München arbeite.


Beitrag wurde editiert (2004-02-06 13:16:50)

Beitrag wurde editiert (2004-02-06 13:19:50)
165 Gehaltserhöhung
05.02.2004 Hallo Dilara,

ich bin fast doppelt so alt wie Du und arbeite 2 1/2 Tage (20 Stunden) in der Woche für 3 Anwälte. Meine Kollegin deckt die restlichen Tage ab, so dass wir so gut wie nie zusammen arbeiten. Mein Verdienst liegt bei 1.050,00 € brutto und die letzte Gehaltserhöhung(die leider auch schon wieder ein paar Jahre zurückliegt) habe ich in eine Direktversicherung investiert. Das sind dann ca. 103,00 € im Monat, die ich dazu bekomme.

165 Gehaltserhöhung
06.02.2004 Ich bin 28 Jahre und seit 8 als Refa ausgelernt. Ich habe die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin bereits seit 2 Jahren hinter mir und arbeite als Bürovorsteherin seit 4 Jahren und davon 1 1/2 Jahre in dieser Kanzlei. Ich erhalte lediglich 1.780,00 € brutto. Ich arbeite in Sachsen. Du siehst also es gibt immer noch welche, die weniger verdienen. Ich arbeite für 2 Anwälte. Von Deinem Gehalt kann ich also nur träumen. Da wird der OST/West-Unterschied mehr als deutlich. Man muss dazu sagen, dass ich sehr viel verdiene, für die hiesige Region.

Liebe Grüße Antje
165 Gehaltserhöhung
06.02.2004 Ich bin 28 Jahre und seit 8 als Refa ausgelernt. Ich habe die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin bereits seit 2 Jahren hinter mir und arbeite als Bürovorsteherin seit 4 Jahren und davon 1 1/2 Jahre in dieser Kanzlei. Ich erhalte lediglich 1.780,00 € brutto. Ich arbeite in Sachsen. Du siehst also es gibt immer noch welche, die weniger verdienen. Ich arbeite für 2 Anwälte. Von Deinem Gehalt kann ich also nur träumen. Da wird der OST/West-Unterschied mehr als deutlich. Man muss dazu sagen, dass ich sehr viel verdiene, für die hiesige Region.

Liebe Grüße Antje
165 Gehaltserhöhung
06.02.2004 Ich bin 28 Jahre und seit 8 als Refa ausgelernt. Ich habe die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin bereits seit 2 Jahren hinter mir und arbeite als Bürovorsteherin seit 4 Jahren und davon 1 1/2 Jahre in dieser Kanzlei. Ich erhalte lediglich 1.780,00 € brutto. Ich arbeite in Sachsen. Du siehst also es gibt immer noch welche, die weniger verdienen. Ich arbeite für 2 Anwälte. Von Deinem Gehalt kann ich also nur träumen. Da wird der OST/West-Unterschied mehr als deutlich. Man muss dazu sagen, dass ich sehr viel verdiene, für die hiesige Region.

Liebe Grüße Antje
165 Gehaltserhöhung
06.02.2004 Ich glaub man kann die Gehälter von den verschiedenen Regionen aus Deutschland nicht vergleichen. Da z.B. die Miete in München viel höher ist wie in anderen Städten muss natürlich auch das Gehalt höher sein.
165 Gehaltserhöhung
06.02.2004 Es stimmt schon, dass man bei der Gehaltsfrage die Region beachten sollte. Es ist klar, dass man in Sachsen nie so viel verdienen wird wie beispielsweise in München oder Frankfurt. Trotzdem muss gesagt werden, dass in den neuen Bundesländern die Gehälter mitunter wirklich sehr niedrig sind - was die ReFas betrifft. Da kann man schon froh sein, wenn man 1200 Euro brutto verdient. Selbst als Rechtsfachwirt bekommt man nicht sonderlich mehr, da die Anwälte eine solche Spezialisierung zwar gern sehen, aber nicht gern bezahlen.
Was die Mieten und sonstigen Kosten betrifft, sind die neuen Bundesländer zwar nicht mit Städten wie München und Frankfurt vergleichbar, allerdings bezahlt man auch hier für eine anständige Wohnung mindestens 500 Euro.
165 Gehaltserhöhung
11.02.2004 Ich danke Euch für die ganzen Antworten die ich bekommen habe. Heute habe ich bei den Anwälten gekündigt. Liebe Grüße

Dilara
165 Gehaltserhöhung
11.02.2004 Richtig so. Nichts gefallen lassen!

LG
165 Gehaltserhöhung
11.02.2004 Richtig so. Nichts gefallen lassen!

LG
165 Gehaltserhöhung
12.02.2004 Hallo Dilara,

ich finde das echt mutig von dir, gleich zu kündigen. Hast du gekündigt, ohne nach der Gehaltserhöhung zu fragen, oder haben dich die lieben RAe abgeschmettert? Ich hoffe, du hast schon einen neuen Job in Sicht, ist ja sonst auch blöd. Wobei bei euch in MUC der Markt nicht gar so übersättigt ist wie bei uns in LE. Ich würde auch gern etwas mehr Geld verlangen, zumal ich auch weiß, dass ich hier nicht nach meinen Leistungen bezahlt werde. Nur wenn ich hier mit solchen Forderungen anfange, dann stellt man mich nur vor die Wahl: Entweder Sie arbeiten weiter für das Geld oder sie suchen sich einen neuen Job. Es gibt genügend Leute, die für das Geld hier anfangen würden.

Viel Glück für den neuen Job.

Viele Grüße
Peggy
165 Gehaltserhöhung
12.02.2004 Hallo!!!

Ich habe den Beitrag mit Interesse gelesen.
Ich wünrde auch gerne kündigen, da ich total wenig verdiene und keine Besserung in Sicht ist. Um Gegenteil: Nachdem meine Kollegin aus dem Mutterschutz zurückgekommen ist, habe ich eine Änderungskündigung bekommen und darf jetzt nur noch halbtags arbeiten, natürlich bei entsprechender Verringerung des Gehalts. Nur meine finanziellen Verpflichtungen haben mich abgehalten zu gehen.
Ich bin jetzt 27 Jahre alt und seit dreieinviertel Jahren in dieser Kanzlei (2 RAe und ein Assessor, der jetzt auch die Zulassung bekommen hat und nun in Bürogemeinschaft bei uns ist). ich bekomme seit zweidreiviertel Jahren 1.300,00 EUR brutto (davor 1.250,00 EUR).

Seit kurzer Zeit merke ich auch, daß die total nach Fehlern in meiner Arbeit suchen. Ich bin schon die ganze Zeit verzweifelt nach einer anderen Stelle am suchen, aber bis jetzt habe ich leider noch nichts gefunden. Und dabei bin ich ganz flexibel, ich ginge auch zu einem Gericht, der Polizei oder Krankenhaus oder irgendwo anders als Schreibkraft oder so. Denn ich habe - ehrlich gesagt - von Anwälten im Moment die Nase voll, da das nicht meine erste schlechte ERfahrung mit Juristen als Chef ist.

Aber nun genug von mir, ich wünsche Dilara, daß sie ganz schnell was anderes findet wo es sowohl vom Geld als auch von den Kollegen her stimmt!!!

Doris
165 Gehaltserhöhung
12.02.2004 Hallo!!!

Ich habe den Beitrag mit Interesse gelesen.
Ich wünrde auch gerne kündigen, da ich total wenig verdiene und keine Besserung in Sicht ist. Um Gegenteil: Nachdem meine Kollegin aus dem Mutterschutz zurückgekommen ist, habe ich eine Änderungskündigung bekommen und darf jetzt nur noch halbtags arbeiten, natürlich bei entsprechender Verringerung des Gehalts. Nur meine finanziellen Verpflichtungen haben mich abgehalten zu gehen.
Ich bin jetzt 27 Jahre alt und seit dreieinviertel Jahren in dieser Kanzlei (2 RAe und ein Assessor, der jetzt auch die Zulassung bekommen hat und nun \\\ in Bürogemeinschaft\\\ bei uns ist). ich bekomme seit zweidreiviertel Jahren 1.300,00 EUR brutto (davor 1.250,00 EUR).

Seit kurzer Zeit merke ich auch, daß die total nach Fehlern in meiner Arbeit suchen. Ich bin schon die ganze Zeit verzweifelt nach einer anderen Stelle am suchen, aber bis jetzt habe ich leider noch nichts gefunden. Und dabei bin ich ganz flexibel, ich ginge auch zu einem Gericht, der Polizei oder Krankenhaus oder irgendwo anders als Schreibkraft oder so. Denn ich habe - ehrlich gesagt - von Anwälten im Moment die Nase voll, da das nicht meine erste schlechte ERfahrung mit Juristen als Chef ist.

Aber nun genug von mir, ich wünsche Dilara, daß sie ganz schnell was anderes findet wo es sowohl vom Geld als auch von den Kollegen her stimmt!!!

Doris
165 Gehaltserhöhung
12.02.2004 Hallo Doris,

bin auch nur Teilzeit (32 Stunden) angestellt, muss trotzdem fast immer 40 Stunden arbeiten und bekomme - wie bei Anwälten üblich nur ein kleines Mickergehalt (960 Euro). Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mich so ausbeuten zu lassen, aber da bei mir noch die Rechtsfachwirtausbildung dranhängt (brauche bis zur Prüfung die zwei Jahre Berufserfahrung, weil ich gleich nach der Ausbildung mit dem Fachwirt begonnen habe), heißt es durchhalten.

Ich wünsche allen, dass sich an der Zahlungsmoral der RAe schnell was ändert, schließlich müssen wir auch von etwas leben.

Liebe Grüße

Peggy
165 Gehaltserhöhung
12.02.2004 Hallo,

also ich arbeite in Dingolfing (Bayern, eine Stunde von München) in einer Kanzlei mit drei Anwälten, bin dort seit fast fünf Jahren und verdiene zwischenzeitlich 1.840,00 € brutto bei einer 40 Stunden Woche, meistens kann man aber locker von 50 ausgehen. Habe aber gehört, dass man in München ca. um die 3.000,00 € oder auch mehr verdienen kann. Bei uns in Dingolfing ist halt noch mehr Kleinstadt, daher auch nicht so hohes Gehalt, wobei in diesem Gehalt bereits zwei Erhöhungen und eine Kündigung enthalten sind. Angefangen habe ich nach der Ausbildung mit 1.200,00 € brutto.

Beitrag wurde editiert (2004-02-12 20:40:36)
165 Gehaltserhöhung
13.02.2004 Liebe Kolleginnen,

dieses Thema scheint doch einen wunden Punkt bei vielen von uns getroffen zu haben. Ich muss feststellen, dass ich (Baden-Württemberg, keine Großstadt)mit meinem Teilzeitjob(20 Stunden pro Woche) und meinem Gehalt (ca.1.150,00€) noch ganz gut verdiene. Dass viele Kolleginnen die ganztags arbeiten, kaum mehr erhalten, ist ein Skandal. Eine Richtlinie, in welchem Rahmen sich die Gehälter bewegen sollten, gibt es meines Wissens nicht. Ich finde es schade, dass das viele, vor allem jüngere Kolleginnen abschreckt und diese in andere Sparten abwandern, wo unser Beruf doch eigentlich alles andere als langweilig ist.
165 Gehaltserhöhung
13.02.2004 Ich habe mir jetzt Eure Antworten hierauf durchgelesen und LEIDER bemerken müssen, dass es doch noch Damen gibt, die viel zu wenig verlieren. Traurig aber wahr. Aber wir sind doch alle selbst daran schuld. Wir glauben viel zu wenig an unser Können. Woran dies wohl liegen mag.

Ich persönlich finde den Schritt von Dilara super. Ich hätte es glaube ich auch so getan. Man will doch wohl weiterkommen im Leben. Doch in einer Anwaltskanzlei (selbst wenn sie groß ist) kann man nicht recht viel machen außer irgendwelche Fortbildungen bei der Kammer oder halt eben -wirt.

Ich denke, man hat heute fast nur noch die Möglichkeit in große Firmen wie z. B. BxW oder Siexxns reinzukommen und dort versuchen, genauso viel wie in einer Kanzlei zu geben und man wird auch ANERKENNUNG ernten.

ich habe leider die Erfahrnung gemacht, dass es keine Anwälte gibt, die überhaupt Ahnung haben, was wir so täglich leisten. Wir sind nicht nur Damen, die das 10-Finger-System beherrschen, oder den Kaffee rechtzeitig kochen können.

Wir sind viel viel mehr.

Ist meine Meinung.

Ein letztes noch:

Wieso meckern denn hier so viele und HANDELN nicht??

Wer nicht handelt, der wird auch nie weiterkommen!

Also, alles gute EUCH ALLEN insbesondere an Dilara und einschließlich mir.

Schönes Wochenende!!!!!
165 Gehaltserhöhung
13.02.2004 Ich denke wir haben hier wirklich ein regionales- und branchenbezogenes Problem. Es mag sein, dass man in den alten Bundesländern das Risiko einer Kündigung eingehen kann, aber in den neuen Bundesländern ist das Risiko, längerfristig arbeitslos zu sein, zu hoch. Ich kenne wirklich viele sehr gute Refas oder Rewis, die ausgesprochen gute Arbeit leisten und trotzdem bekommen selbige dann mit beispielsweise fünf- bis zehnjähriger Berufserfahrung nur 1500 Euro für eine 40-Stunden-Woche, und das auch in Großkanzleien (Wenige Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber es sind wirklich wenige).

Dass wir uns nicht wehren, bedeutet noch längst nicht, dass wir von unserer Arbeit nicht überzeugt sind. Im Gegenteil, ich weiß, dass ich wirklich sehr gute Arbeit leiste und bekomme das auch regelmäßig von meinem Chef gesagt, nur davon kann ich mir leider auch nichts kaufen. Es gibt in den neuen Bundesländern einfach zu viele Refas, was der enormen Ausbildung nach der Wende bis heute zu verdanken ist. Bei den Anwälten ist es leider auch sehr beliebt, keine Refas, sondern ausschließlich Azubis einzustellen. Ich kenne mehrere Kanzleien, die diese Art der Personalwirtschaft bevorzugen. Da arbeiten dann beispielsweise 5 Anwälte und 7 Auszubildende (natürlich vom Arbeitsamt gefördert, denn die sind froh über jeden Ausbildungsplatz). Für die Refas und Rewis ist da wenig Platz. Der Markt ist einfach übersättigt. Solange es Leute gibt, die für so einen geringen Lohn arbeiten gehen, gibt es für die Anwälte keine Veranlassung, mehr zu zahlen.

Im Gegenteil: Viele Anwälte nutzen die Förderungen vom Arbeitsamt, beschäftigen die Arbeitnehmer bis die Förderzeit abgelaufen ist und stellen einen neuen Arbeitnehmer ein, der dann wieder gefördert wird.

Mir persönlich macht die Arbeit in einer Kanzlei wirklich sehr viel Spaß, weil man intellektuell eben gerade nicht nur einspurig fährt.


165 Gehaltserhöhung
13.02.2004 Ich kann meiner Vorrednerin nur Recht geben!

Wenn alle handeln würden, könnten wir Koffer packen und in die alten Bundesländer ziehen. Leider ist das so!!!

Es gibt natürlich auch Kanzleien, die zahlen hohe Gehälter. Aber die Struktur der Kanzlei und vor allem das Klima lassen sehr zu wünschen übrig ... muss also jeder selbst wissen, wie er sich behauptet!

Aber für viele stehen Existenzen auf dem Spiel, einfach nur alles hinschmeißen geht nicht so einfach. Schön, wer es kann und sich dann einfach etwas neues suchen kann. Das geht nicht überall in Deutschland!

Das sollte kein Jammer-Beitrag werden, denn ich bin zufrieden, mit dem was ich habe, auch wenn es mehr sein könnte und sicher unter dem bundesweiten Durchschnitt für Rechtsfachwirte liegt.
165 Gehaltserhöhung
14.02.2004 Ich arbeite zwar in den alten Bundesländern, bekomme aber weder verdienstmäßig noch anerkennungsmäßig viel, obwohl ich, wie ich meine, gute Arbeit leiste. Mein Chef sucht nach den winzigsten Fehlerchen in meiner Arbeit, damit er keine Gehaltserhöhung oder auch nur Anerkennung geben muß.
In unserer Ecke gibt es sehr viele Kanzleien aber trotzdem wenige Stellenangebote. Wenn wirklich mal einer geht, wird dessen Arbeit halt auf die anderen abgewälzt oder ein oder zwei Azubis eingestellt. Bestenfalls kommt mal einer mit Förderung vom Arbeitsamt an die Stelle, dem man dann auch etwas mehr bezahlen kann, man bekommt ja einen Teil des Geldes wieder. Ist bei uns in der Kanzlei auch passiert. Als die vorherige Stelleninhaberin (Vollzeitkraft) in den Mutterschutz ging, wurde nur eine Halbtagskraft eingestellt, die einen Superspitzenlohn bekam und nach Ablauf der Förderung gekündigt wurde. Außer der bzw. der alten Stelleninhaberin ist bei uns in der Kanzlei keiner mit seinem Gehalt zufrieden. Alle Anfragen um eine Gehaltserhöhung oder auch nur Reduzierung der Arbeitszeit um eine Stunde in der Woche oder so wurden mit den fadenscheinigsten Argumenten abgetan. Als Konsequenz kann man sich da nur woanders bewerben und hoffen, daß man wirklich eine andere und besser bezahlte Stelle findet. In unserer Kanzlei hat leider noch keiner das Glück gehabt.
Und bei der längst fälligen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen hat unser Chef einen Riesenaufstand gemacht, das wäre zuviel und sowieso und überhaupt, bald könnte man sich noch nicht einmal Lehrlinge leisten. Das zeigt doch, daß viele Anwälte nur an ihre eigene Tasche denken. Traurig aber wahr.
Es ist wirklich eine Schande, daß ein so interessanter und vielseitiger Job wie wir ihn haben, vielfach so schlecht bezahlt wird und dadurch nicht unbedingt den besten Ruf hat. Ich kenne einige, die gerne Anwaltsgehilfin gelernt hätten, die aber die Verdienstmöglichkeiten abgeschreckt haben ( da kann ich ja gleich Frisöse lernen ) und auch viele, die zwar die Lehre durchgezogen haben, dann aber schnellstmöglich in eine andere, besser bezahlte Branche gewechselt haben.
Das wird für mich wohl oder übel auch die Konsequenz sein, auch wenn mir die Arbeit in einer Kanzlei wirklich Spaß macht. Aber wenn das einzige was ich mehr bekomme, nur die Arbeit ist und ich keine Chance auf eine Gehaltserhöhung habe und kein bißchen Anerkennung bekomme, dann geht es nicht anders.
165 Gehaltserhöhung
14.02.2004 Ich arbeite zwar in den alten Bundesländern, bekomme aber weder verdienstmäßig noch anerkennungsmäßig viel, obwohl ich, wie ich meine, gute Arbeit leiste. Mein Chef sucht nach den winzigsten Fehlerchen in meiner Arbeit, damit er keine Gehaltserhöhung oder auch nur Anerkennung geben muß.
In unserer Ecke gibt es sehr viele Kanzleien aber trotzdem wenige Stellenangebote. Wenn wirklich mal einer geht, wird dessen Arbeit halt auf die anderen abgewälzt oder ein oder zwei Azubis eingestellt. Bestenfalls kommt mal einer mit Förderung vom Arbeitsamt an die Stelle, dem man dann auch etwas mehr bezahlen kann, man bekommt ja einen Teil des Geldes wieder. Ist bei uns in der Kanzlei auch passiert. Als die vorherige Stelleninhaberin (Vollzeitkraft) in den Mutterschutz ging, wurde nur eine Halbtagskraft eingestellt, die einen Superspitzenlohn bekam und nach Ablauf der Förderung gekündigt wurde. Außer der bzw. der alten Stelleninhaberin ist bei uns in der Kanzlei keiner mit seinem Gehalt zufrieden. Alle Anfragen um eine Gehaltserhöhung oder auch nur Reduzierung der Arbeitszeit um eine Stunde in der Woche oder so wurden mit den fadenscheinigsten Argumenten abgetan. Als Konsequenz kann man sich da nur woanders bewerben und hoffen, daß man wirklich eine andere und besser bezahlte Stelle findet. In unserer Kanzlei hat leider noch keiner das Glück gehabt.
Und bei der längst fälligen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen hat unser Chef einen Riesenaufstand gemacht, das wäre zuviel und sowieso und überhaupt, bald könnte man sich noch nicht einmal Lehrlinge leisten. Das zeigt doch, daß viele Anwälte nur an ihre eigene Tasche denken. Traurig aber wahr.
Es ist wirklich eine Schande, daß ein so interessanter und vielseitiger Job wie wir ihn haben, vielfach so schlecht bezahlt wird und dadurch nicht unbedingt den besten Ruf hat. Ich kenne einige, die gerne Anwaltsgehilfin gelernt hätten, die aber die Verdienstmöglichkeiten abgeschreckt haben ( da kann ich ja gleich Frisöse lernen ) und auch viele, die zwar die Lehre durchgezogen haben, dann aber schnellstmöglich in eine andere, besser bezahlte Branche gewechselt haben.
Das wird für mich wohl oder übel auch die Konsequenz sein, auch wenn mir die Arbeit in einer Kanzlei wirklich Spaß macht. Aber wenn das einzige was ich mehr bekomme, nur die Arbeit ist und ich keine Chance auf eine Gehaltserhöhung habe und kein bißchen Anerkennung bekomme, dann geht es nicht anders.
165 Gehaltserhöhung
16.02.2004 Ich habe schon gedacht, dass ich die einzige Ossijammerboje bin, aber es geht auch anderen so - leider.

Die guten Ratschläge, von wegen Mut zeigen und kündigen, können also nicht so gehalten werden. Ich würde allen meinen Kolleginnen aus den alten Bundesländern raten - zumindest denen, die diese tollen Ratschläge vermitteln - ihren Job in den alten Bundesländern zu kündigen und dann eine Stelle in den neuen Bundesländern zu suchen. Sofern ihr denn überhaupt eine Stelle findet, wünsche ich euch viel Spaß bei den Gehaltsverhandlungen. Nach dieser Aktion würdet ihr euer Statement wohl auch nicht mehr ohne weiteres herausposaunen.

Sorry, aber das musste mal raus - es soll sich hier keiner angegriffen fühlen, nur derjenige, der das tolle Statement abgegeben hat ;-)
165 Gehaltserhöhung
23.02.2004 Hallöchen, wollte mich mal zum Thema Gehalt mit einmischen. Ich bin 24 Jahre, arbeite als ReFa für drei Anwälte. Und dass ganz alleine. (Kein Lehrling, keine anderen Mitarbeiter, nichts) Und ich bekomme nur 1.150 Euro BRUTTO!!! Ist das nicht krass? (Komme aber auch aus`m Osten, muss man dazu sagen). Kündigen kann ich nicht, denn es gibt hier oben eh keine Stellen. Das Leben ist einfach unfair. :-(
165 Gehaltserhöhung
23.02.2004 Hallöchen, wollte mich mal zum Thema Gehalt mit einmischen. Ich bin 24 Jahre, arbeite als ReFa für drei Anwälte. Und dass ganz alleine. (Kein Lehrling, keine anderen Mitarbeiter, nichts) Und ich bekomme nur 1.150 Euro BRUTTO!!! Ist das nicht krass? (Komme aber auch aus`m Osten, muss man dazu sagen). Kündigen kann ich nicht, denn es gibt hier oben eh keine Stellen. Das Leben ist einfach unfair. :-(
165 Gehaltserhöhung
23.02.2004 Das kritische Thema Gehalt. Ich bin ReFa und habe 4 Jahre in eine Kanzlei gearbeitet (Thüringen). Seit längerer Zeit bin ich in einer Rechtsabteilung tätig. Da ich irgendwann gern wieder in einer Kanzlei arbeiten möchte, bewerbe ich mich in regelmäßigen Abständen und habe auch einige Vorstellungsgespräche hinter mir, die alle am Gehalt scheiterten.

In unserer Region liegt der Bruttoverdienst (!!!) in einer Kanzlei zwischen 900 und 1250 EUR. Beim letzten Vorstellungsgespräch sagt mir ein Anwalt aus den alten Bundesländern, dass er max. 1000 EUR brutto zahlt und er mich gern einstellen würde. Sollte ich einmal arbeitslos und mit diesem Gehalt einverstanden sein (und vielleicht auch eine Förderung bekommen), dann würde er mich sofort einstellen. Diese Argumentation fand ich sehr hart. Aber es zeigt die Einstellung vieler hier und das finde ich sehr traurig. Ich habe manchmal den Eindruck es zählt überhaupt keine Leistung mehr sondern nur, wie billig man ist. Das Problem ist wirklich, dass sich viele RA-Angestellte nicht leisten können nein zu sagen. Das ist leider nicht nur meine Erfahrung. Aber ich denke trotzdem oder hoffe noch, dass es auch RAe gibt, denen gute Arbeit wichtig ist!!!
165 Gehaltserhöhung
23.02.2004 Das kritische Thema Gehalt. Ich bin ReFa und habe 4 Jahre in eine Kanzlei gearbeitet (Thüringen). Seit längerer Zeit bin ich in einer Rechtsabteilung tätig. Da ich irgendwann gern wieder in einer Kanzlei arbeiten möchte, bewerbe ich mich in regelmäßigen Abständen und habe auch einige Vorstellungsgespräche hinter mir, die alle am Gehalt scheiterten.

In unserer Region liegt der Bruttoverdienst (!!!) in einer Kanzlei zwischen 900 und 1250 EUR. Beim letzten Vorstellungsgespräch sagt mir ein Anwalt aus den alten Bundesländern, dass er max. 1000 EUR brutto zahlt und er mich gern einstellen würde. Sollte ich einmal arbeitslos und mit diesem Gehalt einverstanden sein (und vielleicht auch eine Förderung bekommen), dann würde er mich sofort einstellen. Diese Argumentation fand ich sehr hart. Aber es zeigt die Einstellung vieler hier und das finde ich sehr traurig. Ich habe manchmal den Eindruck es zählt überhaupt keine Leistung mehr sondern nur, wie \\\ billig\\\ man ist. Das Problem ist wirklich, dass sich viele RA-Angestellte nicht leisten können \\\ nein\\\ zu sagen. Das ist leider nicht nur meine Erfahrung. Aber ich denke trotzdem oder hoffe noch, dass es auch RAe gibt, denen gute Arbeit wichtig ist!!!
165 Gehaltserhöhung
24.02.2004 Hallo,

also ich arbeite 16 Stunden die Woche (in BaWü) und bekommen 800,00 brutto. Als ich vorher in NRW Vollzeit mit ca. 50 und mehr Stunden die Woche gearbeitet habe, hatte ich netto gerade mal 300,00 EUR mehr. Also kann ich sagen, dass es hier viel besser ist.

Aber ich sehe dass auch so: Was bringt mir das beste Gehalt, wenn ich morgens mit Brechreiz ins Büro gehe, weil die Kollegen und Chefs mies sind. Da finde ich es jetzt viel besser. Lieber verdiene ich etwas weniger und dafür macht mir die Arbeit wieder Spaß und ich gehe gerne arbeiten.
165 Gehaltserhöhung
24.02.2004 Für alle die es interessiert. In der letzten Ausgabe der Renopraxis (wird vom Reno Verein rausgegeben) war die Auswertung einer Gehaltsumfrage, die im letzten Jahr bundesweit gestartet wurde. Leider sind die Unterschiede zwischen Ost und West nicht nur bei den Gehältern gravierend. Ich glaube, man kann diesen Artikel auch beim Bundesverband (www.renobundesverband.de) bzw. bei der Reno Berlin (www.reno-berlin.de)nachlesen.
165 Gehaltserhöhung
08.03.2004 Hallo,

Ja, das mit dem Geld ist immer so ne leidige Geschichte :-). Ich habe nach dem Lesen eurer Posts ja echt noch Glück gehabt. Ich bin nun seit fast 2 Jahren ausgelernt und verdiene zur Zeit 2.000,00 € brutto. Ich komme aus Baden-Württemberg (Stuttgart).

Mir war das gar nicht bewusst, wieviele von uns so dermaßen unterbezahlt werden. In meinem Bekanntenkreis verdienen alle so um meinen Dreh rum.

Unsere Ausbildung finde ich eine der anspruchsvollsten, da man eigentlich in jedem Gebiet später gut zu recht kommt, aber entweder weis dass keiner, oder es will keiner wissen. Letzteres vermute ich eher.

Ich wünsche auf jedenfall allen, die gerade Gehaltsverhandlungen führen, viel Glück.

Grüße Meli
165 Gehaltserhöhung
09.03.2004 Guten Morgen zusammen,

ich hab in den letzten Jahren ganz gut verdient (€ 2.650 brutto)bin aber auch seit 13 Jahren ausgelernt. Wurde dann aber arbeitslos. Bin jetzt über eine Zeitarbeitsfirma in meinem Beruf tätig und hab teilweise bis zu € 1.250,-- netto. Die meisten Vorstellungsgespräche scheitern auch bei mir am Gehalt, weil weniger als bei der Zeitarbeit, dass muss nicht sein. Es werden mir zwischen € 1.000,00 und € 1.600,00 brutto angeboten.

Die ganzen Arbeitgeber können doch zur Zeit mit einem machen was sie wollen. Entweder man nimmt die Stelle oder man hat halt keine, ganz einfach. Hoffe das ändert sich irgendwann mal wieder.

Liebe Grüße :-) ;.)
SIJU


Beitrag wurde editiert (2004-03-09 07:41:57)
165 Gehaltserhöhung
10.03.2004 Hallo,

hier mal ein Tipp von mir, für alle die einen Job suchen. Es gibt tolle Seiten im Internet. Man kann prima Anzeigen schalten in der NJW. Das kostet zwar ganz ordentlich, aber ich glaube, dass heute nur Eigeninitiative zählt. Ich habe jetzt 3 Jahre Berufserfahrung und verdiene EUR 2000,00. Ich bin eigentlich mit dem Gehalt zufrieden. Zur Zeit suche in einen neuen Job. Geld stimmt zwar, aber das Betriebsklima stimmt einfach nicht. Lese jedes Wochenende die Zeitung, aber da stand in den letzten Wochen maximal 1-2 Anzeigen drin. Das ist vielleicht deprimierend. Jetzt habe ich über die Reno-Köln eine Anzeige am Laufen. Weiter habe ich unter www.renojob24.de ebenfalls eine Anzeige geschaltet. Demnächst will ich noch unter www.renojobs.de eine Anzeige schalten. Ich fahre jetzt mehrgleisig . Nur ich bin auch darüber im Klaren, dass wenn ich wechsele wieder die Gehaltsverhandlungen anfangen und keiner etwas bezahlen will. Ich glaube nicht nur, dass es der Geiz ist, sondern auch die schlechte Arbeitsmarktlage, denn sind wir doch mal ehrlich: Wenn ich mich jetzt bewerbe und sage ich will Summe X, dann sagt der Nein, denn er weiß ja, irgendwer wird schon kommen, der für ein Hungergehalt arbeitet. Viele Chefs meinen auch, weil wir Frauen sind, würden wir uns unterbuttern lassen. Warum muss ich mit der gleichen Qualifikation weniger verdienen als mein Kollege? Nur weil er ein Mann ist? Sicher, wir können schwanger werden, aber bitte was ist das denn für ein Argument?!? Ich glaube das grundlegende Problem ist, dass keiner kontrolliert, was gezahlt wird. Freie Verhandlungssache, um so besser du dich verkaufen kannst, umsomehr wirst du verdienen. Tarifverträge sind vielleicht doch nicht so schlecht.
Weiter finde ich es verdammt schwierig sich irgendwo einzuordnen mit dem Gehalt. Keiner mag über sein Gehalt sprechen, ok, kann ich ja auch verstehen, aber wie soll ich mich vergleichen, wenn ich keine Vergleiche hab. Sicher es gibt Umfragen der Reno usw. Diese sind jedoch für mich sehr schwer nachzuvollziehen! Da gibt es Leute, die angeblich 5 Jahre Berufserfahrung haben, in einer Großstadt 40 Stunden arbeiten und dann angeblich EUR 1000,00 brutto verdienen! Da kann doch etwas nicht stimmen!
Trotzdem wünsche ich allen viel Glück bei der Jobsuche und bei den Gehaltsverhandlungen!
Viele Grüße Beate
165 Gehaltserhöhung
10.03.2004 Hallo Beate,

darf ich fragen, in welcher Gegend oder Stadt Du arbeitest?

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10.03.2004 Hallo,

arbeite in der Nähe von Köln. Warum fragst du?
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10.03.2004 Hallole,

ich frage deshalb, weil ich finde, dass 2.000,00 € nach drei Jahren eigentlich nicht übel ist. Man muss halt auch immer beachten, ob jemand in einer Großstadt arbeitet, wo das Leben an sich teuerer ist und er deshalb mehr verdient, oder ob jemand mehr in der Kleinstadt oder im ländlichen Bereich beschäftigt ist, wo das Einkommen natürlich geringer ist.
Ich arbeite in einer Kleinstadt ca. eine Stunde von München entfernt und verdiene natürlich wesentlich weniger, als die Münchner. Nur die haben auch höhere Lebenshaltungskosten.
Deshalb hab ich gefragt. Ist das dann eher eine Kleinstadt, oder doch schon relativ nah an Köln ??

Beitrag wurde editiert (2004-03-10 20:49:22)
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11.03.2004 Hallo Sandra,

ich brauche von der Kanzlei nur ca. 5 Minuten, dann bin ich an der Ortsgrenze von Köln. Bis in die Innenstadt brauche ich ca. 15-20 Minuten, je nachdem wie viel los ist. Ich finde mein Gehalt gerechtfertigt. Ich bin hier die Bürovorsteherin und kümmere mich noch mit um zwei Kollegen. Für Fragen etc. bin ich erstmal ihr Ansprechpartner. Weiter kümmere ich mich um den ganzen Kanzleiablauf, Bestellungen etc. Cheffe verlässt sich auf mich und davon hab ich die Nase voll! Ich erwarte von ihm auch etwas Initiative (richtig geschrieben?). Klar, wenn ich Probleme habe, dann kümmert er sich schon drum, aber von selbst mal ankommen und fragen, ob er mir Arbeit abnehmen könnte, dazu ist der nicht in der Lage. Ich kann begraben unter der Arbeit liegen und der würde das nicht mal mitkriegen! Das finde ich traurig. Am Anfang war das anders. Na ja, vielleicht nicht mehr lange!
So Gruß nach Bayern!
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh ich s als eine zeitlich absehbare Trockenperiode meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh\\\ ich\\\ s als eine zeitlich absehbare \\\ Trockenperiode\\\ meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh ich s als eine zeitlich absehbare Trockenperiode meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh\\\ ich\\\ s als eine zeitlich absehbare \\\ Trockenperiode\\\ meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh\\\\\\\\\\\\\\\ ich\\\\\\\\\\\\\\\ s als eine zeitlich absehbare \\\\\\\\\\\\\\\ Trockenperiode\\\\\\\\\\\\\\\ meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteigerin, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem seh\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ ich\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ s als eine zeitlich absehbare \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ Trockenperiode\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteiger, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem sehe ich den Job als eine zeitlich absehbare Trockenperiode meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Hallo Ihr,

ich bekomme 7,-- EUR brutto pro Stunde (kein Festgehalt, Abrechnung nach Stunden) in einer kleinen Kanzlei mit einem Anwalt in der Nähe von Limburg. Ich bin zwar Quereinsteiger, aber erledige sehr viele Sachen eigenständig und vorbereitend (Buchhaltung, ZV etc.). Eigentlich ein trauriges Brot, aber ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe.

Alles in allem sehe ich den Job als eine zeitlich absehbare \\\ Trockenperiode\\\ meiner beruflichen Entwicklung... jedenfalls was das Geld betrifft. Die Erfahrungen in dem Job sind schon eine kleine Bereicherung.

Liebe Grüße

Saskia
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11.03.2004 Sorry für die vielen Doppelpostings... jetzt weiß ich, wie es funktioniert. *schäm*

Saskia
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16.03.2004 Wenn ich mir das alles so durchlese muß ich sagen, daß ich wirklich Glück habe. Ich gehöre (in diesem Beruf) anscheinend zu den Besser-Verdienern , obwohl ich erst drei Jahre Berufserfahrung habe. Es ist wirklich schade, daß die Anwälte für Ihre Angestellten nicht mehr übrig haben. Da hab ich ja echt einen sozialen Chef erwischt.
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20.08.2004 Hallo,

ich 24 bin angehende Rechtsfachwirtin und arbeite in Köln. Da ich keine Vorstellung habe, in welcher Höhe ich eine Gehaltserhöhung erfragen kann (derzeitiges Nettogehalt 1.200,00)würde ich gerne wissen, was andere Rechtsfachwirte in NRW verdienen.

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

LG Andrea
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09.09.2004 Man sollte eigentlich bei dem geringen Gehalt, das man bekommt, nicht heiraten!
Ich verdiene 1.500,00 € brutto (NRW) und habe durch die Heirat im Juli netto nur noch knapp die Hälfte davon für mich. Natürlich rechnet sich das, da mein Mann diesen Betrag mehr bekommt, aber auf dem Kontoauszug schaut das erstmal sehr erbärmlich aus. Da fragt man sich schon, wofür man arbeitet! :-(
Ansonsten fühlt man sich schon ungerecht behandelt, wenn man sieht, was man alles tut und dass die Anwälte teilweise die schwere Arbeit auf die Angestellten abschieben und sich einen lauen Lenz machen.
Da hätte ich dann gerne deren Gehalt!

Ich finde in unserer Kanzlei aber das Betriebsklima ziemlich gut und die Anwälte sind sehr locker. Man lacht viel zusammen.
Ich glaube, dann ist es mir doch wichtiger in so einem Umfeld zu arbeiten, als mehr zu verdienen und dann nicht gerne zur Arbeit zu gehen. Vielleicht kann man auch beides haben, aber leider weiß man nie, wie es in einer neuen Kanzlei ist.

Britta


Britta
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09.09.2004 Hallo Ihr,
Ich finde auch, dass das Betriebsklima bald eine größere Rolle spielt, als das Geld (es sei denn, man knabbert wirklich am Hungertuch). Ich habe 5 Jahre Berufserfahrung und bin mit meiner Kanzlei in verschiedene Sozietäten oder Bürogemeinschaften gezogen. Jetzt ist unsere Kanzlei wieder unter sich, weil wir es in keiner der Kanzleien ausgehalten haben. Die Anwälte/-innen in diesen Büros waren so überheblich und haben sich für etwas Besseres gehalten. Unser CHef hatte uns überall mit reingebracht. Die Angestellten von den anderen Anwälten wurden echt schlecht und fies behandelt. Wir waren nie die Büropüppchen, die in Kostümchen zur Arbeit kommen und wurden deshalb auch immer schief und abwertend angeschaut. Zum Schluss hat uns sogar niemand mehr gegrüßt, obwohl wir immer gegrüßt hatten.
Tolle große Kanzleien außen hui und innen pfui :rot: . Jetzt sind wir wieder unter uns und haben alle miteinander Spaß bei der Arbeit. Verdienen zwar nicht auch nicht viel, aber wir wissen wenn unser Chef mehr zahlen könnte, würde er es auch. Aber die Auftragslage wird immer schlimmer und selbst unser Chef hat gerade mal - wenn überhaupt - genauso viel Geld zum Leben, wie wir.

Dies zum Thema von mir :o) mandy
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16.09.2004 Hallo Mädels, nachdem ich das hier alles durchgelesen habe, bin ich völlig entsetzt. 1000 € brutto für 40 Stunden? :boah ! Ich arbeite 38 pro Woche und bekomme € 2.100 brutto (Bremen). Und das ist mir noch viel zu wenig. Wenn ich mir ansehe, was die hier für Stundenlöhne berechnen, kann ich da auch keine Relation mehr erkennen. Was nichts kostet, ist nichts wert, sagt doch das alte Sprichwort so schön. Darauf werde ICH mich jedenfalls nicht ausruhen. Bin aber froh, dass sich auch andere über ihre Gehälter aufregen, das war sehr aufschlussreich.
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16.09.2004 hallöchen,

also wenn ich mir die gehälter so durchlese, wird mir ganz komisch. ich arbeite in thüringen, erfurt, und bekomme 990 euro BRUTTO!!!

also vielleicht werden nun einige von euch sagen, naja, der osten verdient halt nicht mehr. aber wenn ich lese, dass andere mehr als das doppelte für die gleiche arbeit erhalten, wird mir echt anders.

ich mache doch die gleiche arbeit oder nicht?
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20.09.2004 Viele Anwälte wissen einfach nicht, was wir tagtäglich leisten und welche Verantwortung auch auf unseren Schultern lastet. Ich komme auch aus dem Osten, finde jedoch, dass es wirklich keinen Grund gibt, uns so derart unterzubezahlen. Mittlerweile dürfen wir auch 100 % der Gebühren abrechnen, die Lebenshaltungskosten gleichen sich auch immer mehr dem der in den alten Bundesländern an, nur unser Gehalt wird äußerst gering gehalten. M. E. nützt das besste Betriebsklima nichts, wenn man sich nichts leisten kann. Ich bekomme für 36 Stunden die Woche 1100 brutto. Wenn ich da die Steuern und die SV-Beiträge abziehe und dann noch alle notwendigen Kosten (Miete, Telefon etc.), dann fange ich bereits ab dem 20. des Monats mit rechnen an. Es sollte auch im Rechtsanwaltsbereich - wie in vielen anderen Bereichen - Mindestlöhne geben.
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21.09.2004 Hallo Lena
welch eine fürchterliche Last, die als Angestellte auf deinen Schultern lastet.
Studier doch ganz einfach die nächsten 5 Jahre Jura, mach eine eigene Kanzlei auf, stell ein paar Sekretärinnen ein - aber seh bloß zu, dass du auch das entsprechende Geld reinkriegst.
Die Zeit, die du nach Feierabend oder am Wochenende gemütlich auf der Couch liegst, verbringen die meisten Anwälte am Schreibtisch. Diese ewige Leierei, dass doch die RA-Angestellte so viel tut und nix verdient. Wechsel doch die Kanzlei, wenn du meinst, du bist unterbezahlt.
Nix für ungut, aber leb mal mit einem Anwalt zusammen, dann hast du kein Verständnis mehr für du das Gequake der Angestellten.
Gruß
Leser
:-)
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21.09.2004 1. Ich bin seit einigen Jahren mit einem Anwalt verheiratet. Klar muss er lange arbeiten und kommt spät nach Hause, dafür stimmt aber am Monatsende auch das Gehalt.

2. Ein Großteil meines Freundeskreises besteht aus Anwälten, so dass ich auch von der anderen Seite mitbekomme, was von den jeweiligen Damen im Vorzimmer so behauptet wird.

3. Ich bin derzeit dabei, das Fernstudium zur Rechtsfachwirtin zu machen. Also auch nix mit ausruhen und ewig rumningeln.

4. Ich hab ja keine Ahnung, wo du her kommst und welchen Beruf du ausübst - wohl erfolgloser RA, der abends sehr lange arbeiten muss - aber nenn mir bitte eine Kanzlei im Osten (wohl aber auch im Westen), die ihre Mitarbeiter wirklich nach ihren Leistungen bezahlt. Ich schmeiß hier den Laden allein und bilde Azubis aus, aber das ist wohl deiner Meinungn nach weder Verantwortung noch sonst irgendeine Leistung, die man auch nur ansatzweise anständig bezahlen soll.

Mir ist im übrigen klar, dass sehr viele Anwälte finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Aber es gibt auch genügend RAe, die genügend Umsatz machen und trotzdem ihren Angestellten nur diesen Minimalsatz zahlen. Es gibt hier Kanzleien, die fahren Superumsätze und damit nicht gar so viel flöten geht, beschäftigt man Azubis.

Nichts für ungut, aber deine Leier ist wohl keineswegs besser.

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21.09.2004 Hi
lass dich dann doch bei deinem Mann anstellen - vielleicht zahlt er dir mehr, allerdings hat er dann selbst am Ende nicht mehr so viel in der Tasche.
Aber Streit beiseite: Ich bin auch RA-Fachangestellte, habe mich aber beizeiten aus der Schiene RA-Büro ausgeklinkt - wegen des mageren Gehalts.
Aber ich denke, dies ist nicht ein Problem der Anwälte, sondern der Selbständigen überhaupt (sprich: Zahnarzt, Steuerberater etc.)Jeder, der in die eigene Tasche wirtschaftet, möchte nicht viel abgeben, was ja auch verständlich ist. Und es ist nicht das Problem des Chefs, dass vom Brutto so wenig Netto übrig bleibt. Zu dem, was man Brutto auf der Lohnabrechnung hat, kommen für den Chef noch viele, viele Märker, die er oben drauf legen muss.
Also - dir alles Gute und viel Erfolg bei der Weiterbildung.
;-)
Gruß
Leser
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21.09.2004 Ich habe auch schon überlegt, von der Anwaltsschiene abzuspringen, aber mir gefällt mein Aufgabengebiet, weil ich fast ausschließlich eigenständig arbeiten kann und halt doch sehr viel Verantwortung trage, was mir ja auch sehr gut gefällt. Es ist nur leider sehr deprimierend, wenn man sieht, was man tut, dafür auch gelobt wird - da hat mein Chef vielen anderen ja was voraus - und am Ende halt doch nichts bleibt. Klar geht für den Chef mehr drauf als das reine Bruttogehalt. Ich mache bei uns ja auch die Buchhaltung und da sehe ich eben auch, was eigentlich möglich wäre, und da ginge noch einiges. Ich verlange ja auch nicht, dass er mir hier € 2.000 brutto gibt, aber € 1.500 ist für die hiesige Region schon angemessen.
Eine Einstellung bei meinem Mann kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil ich keine Lust habe, dass er mein Chef ist und zweiten man sich dann ja wohl nach einer gewissen Zeit nichts mehr zu sagen.

Gruß
Lena
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21.09.2004 also zum leser möchte ich mal was loswerden:

jeder der selbständig ist, hat das freiwillig gemacht und soll nicht jammern, wenn er am wochenende oder an feiertagen arbeiten muss. im übrigen mag es so sein, dass die RAe von früh bis spät in der kanzlei sind, das heißt aber noch lange nicht, dass sie in der zeit arbeiten, da geht man mal zum arzt oder was essen, usw.

als angestellte beim RA verdient man einen hungerlohn, insbesondere in den neuen bundesländern. viele akten bekommt der RA gar nicht zu sehen, weil die angestellten die sachen völlig alleine regeln. also sag nicht, die angestellten meckern nur und machen nicht viel.

klar trägt der RA die verantwortung für den laden, das heißt aber noch lange nicht, dass die angestellten umsonst arbeiten gehen müssen.
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21.09.2004 Sprichst mir echt aus dem Herzen, Claudia :-)
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23.09.2004 also ab heute gehöre ich zum kreis der besserverdienenden . na gut, das wäre ein wenig übertrieben, aber meine beiden chefs haben endlich mal gesehen, was sie an mir haben und mein gehalt kräftig nach oben geschraubt.

aber bevor nun einer neidisch wird, mein gehalt war derart niedrig, dass eine kräftige korrektur nach oben (300 euro brutto mehr) nötig war.


wenn ich euch sagen würde, was ich bis heute verdient habe und nun verdienen werde, ihr würdet heulen, vor allem die kolleginnen in den alten bundesländern.

dennoch freue ich mich riesig, endlich etwas mehr in der tasche zu haben. man darf ja nicht vergessen, dass steuern usw. einen großteil der erhöhung verschlucken. was tut man nicht alles für vater staat :-)


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23.09.2004 Richtig ist, dass gerade im Ostteil (dort bin ich nicht ansässig) extrem niedrige Gehälter gezahlt werden. Dieses ist aber nicht ausschließlich auf das mangelnde Umsatzvolumen der Kanzleien zurückzuführen, sondern darauf, dass das Angebot an Fachkräften zwischenzeitlich die Nachfrage übersteigt.
Das ist nun einmal Marktwirtschaft.
Das gleiche Problem besteht aber auch im Westteil auf dem flachen Land .
Ich kann das Gejammer der Anwälte auch nicht mehr hören. Dieses findet auf hohem Niveau statt.
Anstelle eines BMW s vor der Tür wäre eine Investition in
- Organisation
- Technische Ausstattung der Kanzlei
- Businessplanung
- Marketing
angebracht, um das Geschäft anzukurbeln.
Die Zeiten sind nun einmal vorbei, wo der Mandant jedem Anwalt die Bude einrennt.
Ein Anwalt ist ein Dienstleister, nicht mehr und nicht weniger und sollte sich auch so aufstellen.

Den RENO s würde ich anraten
- mehr in die eigene Ausbildung zu investieren (insbesondere eigene Zeit)
- flexibler zu werden
- und die Mandanten als Kunden und nicht als Bittsteller zu behandeln.
Hinzu kommt, dass auch eine örtliche Umorientierung zu mehr Einkommen führen kann.

Und den Anwälten möchte ich noch einen bekannten Spruch ins Gedächtnis rufen:

Wer mit Nüsschen zahlt, darf sich nicht wundern, wenn nur kleine Äffchen kommen.
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24.09.2004 Klar spielt die Marktwirtschaft ne riesen Rolle. Ich habe vor drei Jahren meine Ausbildung beendet. Während der Berufsschulzeit hat man sich natürlich auch über die Kanzleien und deren Besetzung unterhalten. Was dabei rauskam war einfach nur erschreckend. Etwa zwei Drittel meiner Klassenkameraden hatten in ihrer Kanzlei keine ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte. Da kam es vor, dass in einer Kanzlei mit fünf Anwälten eben 5 Ausbildende (jeweils absolutes Minigehalt oder gefördert) tätig waren. Die Lehrlinge im dritten Jahr mussten halt den Lehrlingen im zweiten und ersten Lehrjahr alles beibringen. Dann hatten wir noch die Konstellation, dass ein Anwalt nur eine Auszubildende hatte und sonst nix. Denken die Anwälte denn nicht an das Haftungsrisiko? Wiedereinsetzung, weil die Auszubildende die Frist verpennt hat, gibt es ja nun nicht.

In den Anwaltszeitschriften lese ich immer nur, wir müssen mehr ausbilden, wir brauchen mehr Fachkräfte. Sehr schön. Was machen die Anwälte? Bilden mehr aus. Und was haben wir? Lauter arbeitslose Fachkräfte. Und warum das? Weil lieber wieder ausgebildet wird, da preiswert und häufig noch gefördert.

Dass die Anwälte genügend Umsätze machen, um sich eine (oder auch mehrere) qualifizierte Fachkraft zu leisten und auch gemäß deren Leistungen zu bezahlen stelle ich auch nicht in Zweifel.
Da schafft sich der Chef nen riesen BMW (natürlich mit jedem Schnickschnack) an, die Frau des Chefs bekommt ebenfalls einen BMW, da kauft man sich hier und da eben noch eine Eigentumswohnung und investiert dort und da ein bissle, nur bei den Angestellten wird halt gespart - logo, die kann man sich dann natürlich nicht mehr leisten. Ich denke, wenn wir Angestellten im Osten und mancherorts auch im Westen wüssten, dass unsere Anwälte uns einfach nicht mehr zahlen können, weil eben die Umsätze entsprechend schlecht sind, dann würde auch keiner jammern. Aber wenn ich sehe, dass ich nur deshalb so desaströs bezahlt werde, damit sich der Chef und seine Frau jeweils einen großen BMW und diese und jene Eigentumswohnung leisten können, dann macht mich das traurig.
Eines stimmt mich allerdings froh, und zwar dass es immer weniger Interessenten für diesen Beruf gibt. Irgendwann sind dann halt keine Auszubildenden mehr da und dann müssen die Anwälte gezwungenermaßen auf Ausgebildete zurückgreifen.
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24.09.2004 also zum thema flexibler werden und einen größeren arbeitsweg zu akzeptieren, möchte ich mal folgendes loswerden:

ich lebe auf dem land (und bitte sagt jetzt nicht, selbst schuld ), fahre einfache strecke 60 km zur arbeit, also ca. 1 stunde hin und wieder 1 stunde zurück. das thema deutsche bahn habe ich in 3 jahren lehre ausprobiert, kommt mich aber teurer, zeit- und nevenaufwendiger als autofahren. ich war zu zug-zeiten von morgens 6.15 uhr bis abends 20 uhr unterwegs. das zum thema flexibel

ich habe also derzeit fahrtkosten in höhe von über 220 euro im monat!!!

wie flexibel soll ich denn noch sein?

mein auto macht bald keinen ton mehr und vom dem bisschen gehalt kann ich mir niemals ein anderes leisten.

es mag zwar zumutbar sein, einen weg von 100 km oder mehr fahren zu müssen, um auf arbeit zu gelangen, aber bei den benzinpreisen heutzutage kann ich es mir fast nicht mehr leisten auf arbeit zu gehen.

ich denke, einen großen anteil am derzeitigen dilemma mit den geringen löhnen haben zum einen die subventionen, die gezahlt wurden, zum anderen die tatsache, dass einige kanzleien nur mit azubis arbeiten, um lohnkosten zu sparen und letztlich auch die vielen billigjobs. wenn mir mein gehalt zu gering erscheint, stehen doch sofort 20 andere mädels da, die für das geld arbeiten würden.

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28.10.2004 Hallo Leute,
habe mir Eure Beiträge angeschaut und ich bin wirklcih erstaunt, was REfas für 30 h verdienen. Ich bin vor einigen Monaten auf 30 h gesetzt wurden und verdiene 670,00 EUR brutto. ihr könnt euch vorstellen was man netto da raus hat. ich bewerbe mich schon verzweifelt, aber entweder suchen kanzleien keine angestellte oder sie vertrösten mich auf später. würden mich zwar gern nehmen, aber derzeit ist es nicht möglich. es ist zum schreien...
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21.12.2004
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07.07.2005 Hallo,ich bin auch aus dem Osten (Sachsen), nach der Lehre verdienen die meisten RAFA´s nur 1.000€ brutto dort.
Ich bin jetzt seit 8 Monaten in Hamburg und liege bei einem Anfangsgehalt nach der Lehre von 1.600€ brutto, ich bin aber nicht bei nem Rechtsanwalt sondern bei einem Verband als kaufm. Ang. eingestellt.

Aber hier in Hamburg ist das Einstiegsgehalt immer bei 1.500€.

Und ich werde jetzt nach der Probezeit meinem Chef sagen ich brauch mehr Gehalt. Hier kostet alles halt viel mehr.

mfg Kathi aus Hamburg.
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07.07.2005 1.500 € als Einstiegsgehalt reichen dir nicht? das ist doch gut, als ReNo...
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08.07.2005 Du solltest nicht nach der Probezeit fragen, sondern es schon vorher vereinbaren. Der lacht Dich sonst aus..die Agumentation, die Lebenserhaltungskosten sind gestiegen, funktioniert nicht mehr, seine Lebenserhaltungskosten sind ja schließlich auch gestiegen....:-)
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08.07.2005 naja, das thema hatte ich mit meiner kollegin heute auch, weil die immernoch in DM umrechnet... kann sie zwar, aber dann vergleicht man automatisch... und 1200 € sind 2400 DM, natürlich ist das viel, aber 2002 haben ich und mein freund ZUSAMMEN von 900 € gelebt und es hat gereicht und jetzt reicht es fast für einen nicht mehr, da sind 1200 € (brutto= ca 900 € netto) gar nichts mehr
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11.07.2005 Ich gehe 45 Stunden die Woche arbeiten und bekomme grade mal 1.020,- € Netto raus. Das ist nicht fear. Ich komme aus Köln und habe ein Problem. Wie soll ich meiner Cheffin sagen, dass ich mehr Gehalt brauche? Es ist nicht normal. Das kann nicht funktionieren. Was dürfte ich verlangen? Bin seit einem Jahr ausgelehrnt und wenn ich mich selbst einschätzen würde, dann würde ich mir die Note gut geben. Habe meine Schule mit einem Notendurchschnitt von 1,7 abgeschlossen. Meine Prüfung habe ich mit 2,7 bestanden.
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11.07.2005 Wobei es auf die Noten ja nicht so sehr ankommt...
Kannst du selbständig arbeiten? Was machst du alles in der Kanzlei? Hast du noch Azubis bzw. Kolleginnen, die über dir stehen und mehr machen? z.B. Zwangsvollstreckung allein bearbeiten oder so.
Kannst du dich hervorheben dadurch, dass du z.B. unter Stress immer noch den Überblick behältst? Bildest du dich weiter? Zeigst du Interesse an deiner Arbeit?
Ich denke mit den Antworten zu vorgenannten Fragen kann man bei Chef´s punkten.

Dina
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11.07.2005 hm mehr würd ich wahrscheinlich auch nich verdienen, werd wohl jetz nachdem ich ausgelernt habe 920 netto haben, das kommt ungefähr hin, bei 40 std woche

@Dilara: aber wenn der chef stur ist, wirds wohl nix

Beitrag wurde editiert (2005-07-11 17:53:34)
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14.07.2005 Hallo!
Möchte auch gerne mal meinen Senf dazugeben.
Mein Chef zahlt ebenso einen Hungerlohn wie die meisten anderen. Main Mann möchte jetzt eine weitere Ausbildung machen (sein jetziger Beruf hat keine Zukunftsaussicht). Sollte er den Einstellungstest bestehen und die Ausbildung antreten, wären wir arm dran. Dann blieben uns zu zweit vielleicht 1200 Euro. Mein lieber Chef sagt darauf ich könnte ja den Job der Putzfrau übernehmen, zusammen mit meiner Kollegin (wären 40 Euro pro Person im Monat)! Immer mitfühlend.... Er hat auch den Vorschlag gemacht, ich könnte ja Länger arbeiten und dann mehr bekommen aber das kommt nicht in Frage weil ich pro Tag 4 Stunden Fahrzeit zur Arbeit in Kauf nehmen muss...Meine Lösung: Einen anderen Job suchen und am besten nicht bei einem Anwalt!
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14.07.2005 4 Stunden pro Tag? bei 8 Stunden Arbeit? na da hätt ich gar nicht erst angefangen, geschweige denn mich beworben... das is doch zuviel des guten

ich habe nun das glück, dass ich nur 5 Minuten zu Fuß brauche ;-)
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15.07.2005
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15.07.2005 @kathrinL

na da hast du es ja echt gut mit deinem fußweg zur arbeit.

ich denke, man muss heute einen langen fahrweg in kauf nehmen, wenn man arbeiten will. da kann man nicht einfach sagen, dass man da nicht angefangen hätte. ich meine, du kannst dich ja noch immer nach was anderem umsehen, aber dort zunächst arbeiten. in meiner ausbildung war ich auch immer von 7:15 uhr bis 20:00 uhr außer haus. also fast 13 stunden für 8 stunden arbeiten! ich war ungefähr 1 stunde und 10 minuten unterwegs, den rest musste ich auf die bahn warten. man muss halt lange wege in kauf nehmen, vorallem wenn man vom land in die stadt will. bahnfahren ist ja auch billiger. der sprit ist ja so teuer geworden. da kauf ich mir doch lieber ne monatskarte und spare geld und nehme vergeudete zeit auf mich. manchmal ist es ja auch sehr entspannend. man kann z. b. super in der bahn lesen und beim berufsverkehr am morgen steckt man nicht drin. naja, jetzt bin ich ja erstmal zu hause. aber ich gucke mich auch lieber nach etwas um, was nicht soweit weg ist.

liebe grüße :-P
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16.07.2005 na ich weiß nicht, da würd ich doch lieber umziehen..

auch die arbeitgeber achten dadrauf, dass die mitarbeiter nicht so weit weg wohnen, damit die nicht im stau stehen und sich eben gerade nicht nach 1 jahr wo anders bewerben, weil sie die schnauze voll haben vom fahren

Beitrag wurde editiert (2005-07-16 11:17:33)
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16.07.2005 @KathrinL: Stimmt genau. Ich hatte zuletzt auch ne Stelle wo ich morgens und abends gut jeweils über eine Stunde gefahren bin. Wenn dann mal Stau wegen Unfall war oder Autobahn gesperrt oder mein Auto mal wieder abgekackt ist, ist es immer später geworden. Dann hab ich meinen Freund kennengelernt und bin wieder da hingezogen wo ich eigentlich herkomme. Als er dann ne Nachfolgerin für mich suchte meinte er auch auf jeden Fall eine aus derselben Stadt, weil sich auch welche beworben hatten, die noch weiter weg wohnten als ich.

Dina
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16.07.2005 Also ich habe Achtung vor jenen Menschen, die lange Wege in Kauf nehmen, um Arbeit zu finden. Viele Menschen, insbesondere arbeitssuchende, bekommen stellenangebote, die sie ablehnen, weil der weg zu weit ist. als ich bei einer fortbildung gewesen bin, die einige zeit in anspruch nahm, war eine teilnehmerin anwesend, welche jeden tag von cottbus nah berlin und wieder zurück pendelte, dies sind menschen mit willenskraft, etwas was nur noch wenige menschen, aus faulheit haben. ich hatte echt respekt vor ihr
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18.07.2005 Sicher ist es bemerkenswert, wenn einige ewig lange Wege in Kauf nehmen, nur andererseits sollte man dann auch mal die Kosten mit dem Gehalt vergleichen. Es gibt immerhin eine Menge Arbeitgeber, die keine Fahrtkosten übernehmen. Und wenn man dann vielleicht netto € 900,00 raus hat und demgegenüber aber € 250,00 monatlich an Fahrtkosten gegenüberstehen, dann ist doch wohl eine Überlegung, ob man den Job annimmt oder nicht, schon gerechtfertigt. Ich persönlich würde keinen Arbeitsweg von mehr als 1 1/2 Stunden pro Fahrt in Kauf nehmen. Das rechnet sich dann einfach nicht mehr, zumindest nicht, solange der AG die Fahrtkosten nicht wenigstens anteilsmäßig übernimmt.
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18.07.2005 Das mit den langen Fahrwegen und auch noch Vollzeit arbeiten geht leider nur so lange, wie man nicht auf Kindergarten-Öffnungszeiten und Schule/Hort angewiesen ist. Ich arbeite 7 Stunden und hab jeweils ´ne 3/4-Stunde Fahrt. Da muss ich mir immer noch das Bringen und Abholen mit dem Vater teilen. Die Kita macht um 7.00 Uhr auf und schließt um 17.00 Uhr. Als ich noch nix zu versorgen hatte, hab ich auch von 9.00 bis 18.00 Uhr gearbeitet (mit Pause natürlich) und abends nicht auf die Uhr gekuckt. Aber wenn man noch ein bisschen Zeit für seine Kinder haben will, muss man schon schauen, dass man kürzer arbeiten kann und auch nicht ewig unterwegs ist zum Büro. Auf vier Stunden Fahrzeit würde ich mich auch auf keinen Fall einlassen.
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18.07.2005 meine antwort bitte bei off topic ersehen. hab mich wohl vertan.

liebe grüße von mir.
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26.09.2005 Antwort auf: Es stimmt schon, dass man bei der Gehaltsfrage die Region beachten sollte. Es ist klar, dass man in Sachsen nie so viel verdienen wird wie beispielsweise in München oder Frankfurt. Trotzdem muss gesagt werden, dass in den neuen Bundesländern die Gehälter mitunter wirklich sehr niedrig sind - was die ReFas betrifft. Da kann man schon froh sein, wenn man 1200 Euro brutto verdient. Selbst als Rechtsfachwirt bekommt man nicht sonderlich mehr, da die Anwälte eine solche Spezialisierung zwar gern sehen, aber nicht gern bezahlen.
Was die Mieten und sonstigen Kosten betrifft, sind die neuen Bundesländer zwar nicht mit Städten wie München und Frankfurt vergleichbar, allerdings bezahlt man auch hier für eine anständige Wohnung mindestens 500 Euro.


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26.09.2005 ich habe immer in den regionalen Zeitungen geguckt, ich halte von diesen ganzen Internetadressen nichts

PS: bitte schreibe den Text nicht bei Thema rein, sondern bei Ihre Antwort
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16.10.2005 hallo... echt interessant eure beiträge zu lesen. ich bin derzeit noch in der ausbildung zur rechtsanwaltsfachagestellten. ich hatte großes glück mit der auswahl meiner kanzlei: meine kolleginnen und chef sind nett und das arbeitsklima klasse. eine festangestellte in meiner kanzlei veridnet brutto EUR 1.800,00 (Stuttgart, nach 5jähriger berufserfahrung) finde ich eigentlich ziemlich wenig.
eine bekannte von mir, die auch als rafa arbeitet verdient EUR 2.500,00 brutto (5 jahre berufserfahrung). ich denke bei diesem beruf kommt es einfach darauf an, wo man arbeitet. man hat auch also gute möglichkeiten gut zu verdienen, aber auch leider auch mal pech! aber 40 stunden pro woche für einen verdienst vom EUR 1.200,00 brutto und das nach mehrjähriger berufserfahrung... niemals! ist einfach viel zu wenig... da würde ich lieber in einer firma oder etc. als kaufmännische angestellte, sachbearbeiterin arbeiten, da verdient man wesentlich mehr. liebe grüße
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17.10.2005 naja Stuttgart halt, da geht ja auch 1.200 wahrscheinlich auch gar nicht... Aber das Thema haben wir grad auch woanders... und wie ich dort schon schrieb: Ich verdiene lieber weniger und weiß, dass das Klima, Chef etc. gut ist.
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11.05.2006 Hallo??
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11.05.2006 Da kann man ja echt neidisch werden auf manche Rafa´s hier. Ich arbeite im Saarland für zwei Anwälte. Bin seit zwei Jahren hier und muss mich mit 1.450 EUR brutto vergnügen.
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11.05.2006 Naja, da bin ich ja echt gut dran mit meinen 1.300,00 EUR netto.
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11.05.2006 netto?? um himmels willen, ich hab grad mal 1.200 BRUTTO (1 Jahr ausgelernt)

Beitrag wurde editiert (2006-05-11 14:13:16)
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11.05.2006 Ja netto. Hab 2001 ausgelernt.